Casual, der Dresscode für private, informelle Treffen in kleinerem Kreis. Für beide: Kombinationen aus Hose-Pulli oder Rock-Pulli bis zu Jeans und T-Shirt. Immer flache Schuhe!
Casual/leger (Stil). So wie der Stil sind auch die Menschen, die ihn tragen. Lockere Menschen sind umgänglich, lebhaft und ebenso locker in der Bewegung, weswegen ihre Kleidung sie nicht einengen darf. Je nach Grösse und Statur werden hier leichtere bis mittlere, immer aber fliessende Stoffe eingesetzt, welche die grosszügigen Schnitte ergänzen. Lockere Kleidung lässt sehr viel (Spiel-) Raum, weshalb sie für private Anlässe bevorzugt wird – die ideale Bekleidung also für die Freizeit, Menschen mit einem „lockeren“ Beruf oder solche, die zu Hause arbeiten. Die gewisse Stoffülle dieses Stils eignet sich gut, um ein paar Pfunde „wegfliessen“ zu lassen, setzt aber auch eine gewisse Körperlänge voraus, weil zierliche Menschen durch die Stoffmenge leicht erdrückt würden. Kleine Figuren sollten diesen Stil daher nur partiell einsetzen und das „Lockere“, das sie ausdrücken möchten, durch nicht zu grosse Muster und Farben demonstrieren. Männer und Frauen dieses Stils haben eine Abneigung gegen übertriebenes Styling und räumen den morgendlichen Ritualen weniger Zeit in ihrem Tagesablauf ein. Eine natürliche Frau wird niemals mehr als fünf bis zehn Minuten für ihr Make-Up aufwenden. Der legere Stil ist ideal für (große) Menschen mit abgerundeten Körperlinienführungen. Gleichzeitig verträgt sich diese (natürlichere) Haltung am ehesten mit der Vorstellung von Romantik und den damit verbundenen stilistischen Elementen wie Volants, Rüschen, Floraldrucken. (Denken Sie daran, dass ein romantischer Look immer mit wenig oder ‚No Make-up’ getragen wird!)
Casual/leger (Düfte). Leichte, blumige, nicht zu warme Noten bei Frauen und Männern. Im Sommer eventuell grüne Düfte.
Cocktail. Der Name bezieht sich ursprünglich auf den Anlass: Eine gesellschaftliche Begegnung im festlichen Rahmen, die sich zwischen Nachmittag und Abend bewegte. Heute steht Cocktail auch für den Dresscode zwischen Black Tie und Smart Business. Festliche Garderobe ist angezeigt: Sie trägt ein Etuikleid (Cocktailkleid) oder Abendkleid, das nicht zwingend lang sein muss, Schmuck, aufwändigere Frisur und ein festliches Make-up. Die Schuhe sollten etwas höher sein (solang Sie darin noch elegant gehen können!) und vorzugsweise schmale Absätze haben. Tipp von Bühnenprofis: Elegante Tanzschuhe sind für Bequemlichkeit UND Eleganz konzipiert. Er trägt einen schwarzen Anzug mit Weste und Krawatte oder Smoking, Manschettenknöpfe und ein entsprechendes festliches Hemd.
Cocktailkleid Es war in den 20-er Jahren die modische Antwort auf Anlässe, die festlicher als eine Nachmittagsveranstaltung waren, aber noch nicht als ‚Ball’ eingeladen wurden. Das Cocktailkleid erlebte seine Blütezeit als es in den Fünfziger Jahren von den Modedesignern als gesellschaftliches Glanzstück entdeckt wurde. Heute rangiert es als modernes Ballkleid und wird in der Regel abends getragen. Das Cocktailkleid kann knie- bis wadenlang sein, mit und ohne Ärmel, schulterfrei oder bedeckt. Stoffe sind immer festlich, glänzend, edel. Früher trug man es am Nachmittag mit einer Jacke, die man später – um den Beginn des Abends zu signalisieren – auszog. In dunklen Farben – nicht zwingend als „Kleines Schwarzes“ wirkt es festlicher als in mittleren Tönen. Wichtig ist, dass Material, Farbe und Schnitt ein Kompliment an Ihre Figur machen.