Farbanalyse: Eine professionelle Farbanalyse benennt den Farbtyp Frühling, Sommer, Herbst oder Winter aus der Definition des Hautuntertons, der sich aus der Relation von Melanin (Braun), Karotin (Gelb) und Hämoglobin (Rot) ergibt. Dem individuellen Farbcharakter werden dann die Farbnuancen mit den gleichen Farbeigenschaften zugeordnet. Ziel ist eine Farbharmonie in der Erscheinung, welche die Persönlichkeit unterstreicht und stärkt – und nicht davon ablenkt. Unabhängig von den schmeichelhaftesten Farben, kann es in manchen Situationen richtig sein, strategische Farben zu wählen.
Farbeigenschaften: Farben unterscheiden sich nach hell-dunkel, warm oder kalt, klar oder gedämpft. Warme Farben sind immer Gelb- oder Gold basiert, während kühle Farben eine blaue Basierung haben. Klare Farben sind ungebrochen und frisch, gedämpfte weich und pastellig, fast etwas neblig. Achtung: Viele Menschen verwechseln weiche Farben mit warmen! Eine Farbe kann weich sein und trotzdem kühl, also blau basiert. Dies sind Sommerfarben.
Farben: Tragen Sie nie mehr als drei Kleidungsfarben auf einmal. Damit sind Grundfarben gemeint, nicht Nuancen. Im Idealfall sind die Farben auf Ihren Farbtyp Farbanalyse abgestimmt, wobei Sie zum Gesicht hin hellere Töne tragen sollten. Für eine klassisch-seriöse Optik (Business, Bewerbungsgespräch) sind etwa 60-70% Ihrer Farberscheinung Neutralfarben, 20-30% Basisfarben und nur etwa 10% Akzentfarben. Um die für Sie schmeichelhaftesten Farben herauszufinden, machen Sie eine individuelle Farbanalyse, die Ihren Colorit aus Haut-, Haar- und Augenfarbe die richtigen Farbcharaktere zuordnet.
Farbsignale kann man gezielt setzen: Unabhängig von persönlich vorteilhaften Farben können Sie die Grundfarben strategisch einsetzen. Rot beispielsweise für den Auftritt auf der Bühne – nicht aber für ein kritisches 4-Augen-Gespräch, Dunkelblau für die Moderation – nicht aber den Vortrag vor Publikum etc. Lesen Sie die einzelnen Farben nach.
Fashion Victim nennt man Personen, die zu viele Trendteile auf einmal tragen. Das Bemühen, „in“ zu sein, bekommt hier schnell etwas Mühsames, insbesondere dann, wenn die Teile zum Typ nicht passen. Wer so zum Gratis-Werbeplakat der aktuellen Mode wird (viele Promis!), macht sich zum ‚Opfer’. Lässiger ist es, ein Grossteil des Outfits aus Stücken zu kombinieren, die wirklich zum eigenen, individuellen Stil passen, und nur Einzelteile des neuesten Trends in Szene zu setzen.
Festliche Bluse: Aus durchsichtigem, glänzendem oder glattem Material kann sie Ihrem Kostüm oder Hosenanzug eine festliche Note verleihen. Ist sie in einem Neutralton gehalten, kann sie dann auch mit weiteren Teilen Ihrer Abendgarderobe kombiniert werden.
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Format: Neben der Kleidung stimmen Sie auch Accessoires wie Schmuck und Handtaschen auf Ihr persönliches Format ab – kleine und mittlere Accessoires und Muster wenn Sie zierlich sind, großzügige, wenn Sie lang oder groß sind. Das gilt für Männer und Frauen!Neben der Kleidung stimmen Sie auch Accessoires wie Schmuck und Handtaschen auf Ihr persönliches Format ab – kleine und mittlere Accessoires und Muster wenn Sie zierlich sind, großzügige, wenn Sie lang oder groß sind.
Freizeit: Wenn Sie diesem Bereich einen eher kleinen Platz in Ihrer Garderobe einräumen, dann sollten auch diese Kleidungsstücke in Ihren Neutral- und Basisfarben gehalten sein (Pulli, Hemd, Hose). So können Sie Anzüge und Sakko sinnvoll ergänzen. Ansonsten wählen Sie, was Ihnen Freude macht, berücksichtigen aber immer Ihren Farbtyp. Bringen Sie sich nicht um das Vergnügen, in jeder Lebenslage optimal auszusehen.
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Frühlingsfarben sind die hellen, klaren und warmen – also gelbbasierten - Farben der Jahreszeitenpalette. Basics sind alle warmen Braun- und Beigetöne, kräftiges Marineblau und Kieselgrau. Sie ergänzen durch warme Rottöne (Apricot bis Klatschmohnrot), gelbliche Grüntöne, Türkis und Goldgelb. Die dazu passende Schmuckfarbe ist Gold/Rotgold!
Füße in Sandalen können sehr ästhetisch aussehen, gehören aber nicht ins Geschäftsleben. Auf jeden Fall sollten sie gepflegt und lackiert sein und bei halboffenen Schuhen nur mit unverstärkten Strümpfen getragen werden.